Donnerstag, 21. November 2019

Brüsseler Waffeln

Ihr Lieben, ich weiß nicht wie das bei euch so ist, aber Waffeln werden bei uns immer wieder gerne gegessen. Mein Mann kann die Dinger wenn es sein muss,schon morgens zum Frühstück verputzen. Natürlich schön dick bestrichen mit guter Butter und Marmelade. In unserer Region gibt es die berühmten Brüsseler Waffeln. Bei denen man ehrlicherweise sagen muss, dass es unglaublich viele verschiedene Rezepte dafür gibt. In Belgien selber werden diese Waffeln sehr oft mit Hefe und einem ganz besonderen Krümel-Kandis Zucker hergestellt und gebacken. Diese Art der Brüsseler Waffel ist aufwendig in der Herstellung und wie ich finde furchtbar süß. Bei meinem Rezept geht es wesentlich schneller. Die Waffeln sind frisch gebacken sehr knusprig, am nächsten Tag weicher. Sie lassen sich aber auch noch einmal prima auftoasten. Das Schöne ist, sie sind nicht so süß und so kann man mit leckerem Obst und frischer Sahne locker auch mal zwei von ihnen verdrücken. Wer also in den nächsten Wochen einmal eine Waffel auf dem Weihnachtsmarkt kaufen wird und vielleicht vom Preis und dem oft "altbackenen" Geschmack enttäuscht sein sollte, dem rate ich mal dieses Rezept zu probieren. Ich sage euch, ihr wollt keine andern mehr Essen.
Hab ich euch jetzt  Lust auf ein paar frisch gebackene Waffeln gemacht? Dann holt das Waffeleisen aus dem Keller, wir legen gleich los.





Zutaten
für ca. 12 Waffeln:
480g Mehl
1Pck. Backpulver
1 Prise Salz
100g Zucker
4 Eier - getrennt -
200ml neutrales Pflanzenöl
800ml Milch
1EL Vanillepaste 


Zubereitung:
Waffeleisen aufheizen, eventuell mit Trennfett einsprühen. Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz fest aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen und sieben. Öl, Milch, Eigelbe, Vanillepaste und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät gut vermischen. Mehl-Backpulver Mischung dazu geben und komplett unterrühren, bis man eine glatte Masse hat. Dann die steif geschlagenen Eiweiße vorsichtig unterheben und den Teig portionsweise im Waffeleisen abbacken lassen. Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen... Und natürlich immer mal eine Geschmacksprobe machen. Man muss ja wissen wie die Waffeln noch warm schmecken 😉.

Was schmeckt zu frischen Waffeln... Da hat natürlich jeder seinen persönlichen Liebling. Frische Sahne, nehmt da die 32% Konditorsahne und ihr werdet den Unterschied schmecken. Kirschen und Pflaumen gehen natürlich auch immer und ich habe diesmal ganz kleine Aprikosen gewählt.
Dafür habe ich den Aprikosensaft aus dem Glas mit ein wenig Puddingpulver und einem Vanillezucker eingekocht, einen kleinen Marillenschnaps aus Südtirol hab ich auch noch dazu gegeben, bevor die Aprikosen darin eingerührt wurden. 
Was gibt es an einem gemütlichen Sonntag Nachmittag schöneres als mit der Familie beim Kaffee zu sitzen und eine frische Waffel zu verputzen? Die geht einfach immer!



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