Freitag, 18. Mai 2018

Marion's Kaffeeklatsch auf hoher See - Teil 1

Ihr Lieben, heute will ich euch zum ersten Mal an einem ganz privaten Teil meines Lebens teilhaben lassen. Der Kaffeeklatsch war ja schon öfters auf Tour, aber da habe ich zumeist für den guten Zweck oder "Just for Fun" gebacken, eine Blogger-Event oder eine Torten-Messe besucht. Aber so ein Urlaub ist normalerweise nur etwas an dem man wenn man ihn später Revue passieren lässt, seine Familie und Freunde teilhaben lässt. Jetzt lacht nicht über mich, aber ich empfinde die Leser meines Blogs auch als "meine Freunde", denn viele von euch schauen seit der ersten Stunde regelmäßig in meine Rezepte rein, backen sie mit Leidenschaft nach und freuen sich wenn ich mal außer der Reihe etwas unternehme und es ihnen erzähle... Und ich liebe es etwas zu erzählen.
Deshalb fange ich direkt mal damit an, euch wissen zu lassen wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin in See zu stechen und das östliche Mittelmeer zu bereisen. In 12 Tagen habe ich zusammen mit meiner Tochter Vanessa, 6 Länder und 5 Meere bereist und dabei 9 Häfen angelaufen... Und wer war es Schuld, meine beste und einzige Tochter natürlich!
Mein Mann Jürgen war nicht auf's Schiff zu bekommen, der dachte dort ist den ganzen Tag eine Art Volksauflauf und es würde drangvolle Enge herrschen. Deshalb hat sich Vanessa Ende 2017 dazu entschlossen, mich arme Mutter zu einem gemeinsamen Urlaub auf der Mein Schiff zu überreden und ihr kennt es sicher, als Mama lässt man sich dann irgendwann weichklopfen. Wenn der Göttergatte dann noch sein o.k. gibt ist so eine Reise dann ganz schnell im Reisebüro des Vertrauens gebucht und wir haben uns für eine Tour auf der Mein Schiff 5 entschlossen.
Was soll ich euch sagen, ein bisschen skeptisch war ich schon. So eine Krezfahrt ist ja nun mal kein billiges Vergnügen und ich sah mich schon in einer winzigen Kabine sitzen und mich mit anderen Mitreisenden um einen Tisch zur Abendessen-Zeit streiten... Aber was soll ich euch sagen: Nichts ist von meinen Befürchtungen eingetroffen!

In unsere Kabine habe ich mich auf den ersten Blick verliebt: Helles Holz, wunderbare Deko in maritimen Farben, ein großes Fenster und ein reizender Balkon... Was will man da mehr?!
Und da als kleine Aufmerksamkeit hatten wir zum Einzug direkt ein paar super leckere Pralinen auf's Bett gestellt bekommen, so lieb!
Wie ihr unten sehen könnt, war ich am ersten Abend an Bord durch den nächtlichen Flug und Aufregungen der Anreise doch ein bisschen geschlaucht, aber der herrliche Ausblick an Deck hat mich für alle Strapazen entschädigt... Ahoi, der Kaffeeklatsch ist an Bord und kann das erste Auslaufen der Mein Schiff 5 kaum erwarten. Wisst ihr übrigens das jede Flotte ihr ganz spezielles und eigenes Lied für diese immer wieder aufregende Prozedur hat? 
Bei der Mein Schiff ist es das Lied "Grosse Freiheit" gesungen von "Unheilig" und gespielt vom leider bereits verstorbenen Bandleader James Last.
Was soll ich euch sagen, als ich es das erste Mal beim Auslaufen im Hafen von Antalya gehört habe, hatte ich Gänsehaut und tränen in den Augen. Auch wenn sich das jetzt furchtbar kitschig anhört.
"Du bist ein Kind der See,
Und die Welt liegt dir zu Füßen"...
In diesem Moment habe ich nämlich an meine verstorbene Großmutter gedacht, deren Lebenstraum es war einmal mit mir eine Kreuzfahrt zu machen. Der ist aber damals daran gescheitert das zu dieser Zeit Kreuzfahrten für Normalsterbliche so gut wie unbezahlbar waren. Meine Oma Else wäre so glücklich gewesen zu sehen, das ich mit meiner Tochter diese Reise gemacht habe.


Und hier könnt ihr einen Blick auf die komplette Route der Mein Schiff 5 werfen, die wir in den 12 Tagen an Bord hinter uns gebracht haben. Diese Seekarte ist ein Unikat und wir von einem Künstler an Bord für jede Reise erstellt. Die Gäste können Lose kaufen und am Ende der Fahrt wird diese ganz individuelle Karte versteigert. Der Erlös kommt der gesamten Crew zugute und natürlich unterschreibt der Diensthabende Kapitän auf Wunsch das gute Stück, das der glückliche Gewinner mit nach Hause nehmen kann. Wir haben auf unserer Reise stolze 2.456 Seemeilen zurück gelegt.

Was gibt es schöneres als sich im Urlaub verwöhnen zu lassen? Deshalb haben Vanessa und ich auch so gerne das Atlantik Klassik und Atlantik Mediterran Restaurant während unserer Reise besucht. 
Am Abend konnte man dort unter mehreren tollen fünf Gänge Menüs wählen, schön das man diese auch was die Gerichte betrifft frei wählen kann. So ist wirklich für jeden etwas dabei. Egal ob Vegan, Vegetarisch, Fleisch oder Fisch oder "Gesund und Kalorienarm", die Auswahl war einfach himmlisch... Ja ihr wisst ja ich liebe nicht nur leckeren Kuchen sondern auch gutes Essen.

So macht das gemütliche Abendessen am schön gedeckten Tisch einfach nur Freude, so verwöhnt zu werden, da könnte ich mich auf Dauer dran gewöhnen.

Vitello Tonnato und ein feines Filet mit einer leckeren Trüffelkruste, mal ehrlich wer macht sich so etwas einfach mal Zwischendurch zu Hause??? Ich nicht und es auf so schönem Porzellan serviert zu beikommen, das macht richtig Appetit. Vanessa hätte all die schönen kleinen und großen Teller zu gerne als "Props" zum Fotografieren unserer Kuchen und Gebäcke im Koffer verschwinden lassen. Aber da wir schon bei der Anreise Übergepäck hatten... Haben wir davon abgesehen 😉.


Schokolade und Nüsse, cremig und zart als Abschluss eines tollen Menüs was will man bei so einem tollen Dessert anderes sagen als "Lecker"! 

Wenn es Abend wird und der Pool am Oberdeck nicht mit Schwimmern bevölkert und so wunderbar beleuchtet ist, da kommt schon eine ganz besondere Atmosphäre auf. Das ist so ein Moment wo man den Tag Revue passieren lassen kann und die Erholung einsetzt. Man lehnt sich ein wenig zurück, lässt die Seele baumeln und beginnt den Urlaub zu genießen.

Genießen... Das ist ein Wort das man auf einer Kreuzfahrt ganz oft sagen und erleben wird. Ein Gläschen Sekt nach dem Abendessen, an der Reling des Schiffes gelehnt und dabei auf die Wellen schauen. Oder einen Blick auf das Deck werfen, bei dem einem immer wieder neue Kleinigkeiten ins Auge springen und faszinieren.

So ein Hafen hat bei Nacht eine ganz andere Ausstrahlung als im hellen Tageslicht. Da wirken dann selbst Conatiner Schiffe auf einmal irgendwie Romantisch, aber es kann auch sein das das an dem ein oder anderen Cocktail gelegen hat 😅.

Das hatte ich ja noch gar nicht erwähnt, zur Begrüßung bekommt man eine wunderschöne frische Rose in die Kabine gestellt und jeden Abend gibt es Informationen für den kommenden Tag. So kann man sich schon wunderbar auf den nächsten Ausflug, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr vorbereiten. Vorfreude ist ja bekanntlich mit die schönste Freude...


So macht Frühstück einfach nur Spaß: Im Atlantik Klassik kann man sich jeden Morgen die feinsten Leckereien an den Tisch servieren lassen. Etageren mit frischem Aufschnitt, Käse und Fischspezialitäten laden zum Schlemmen ein. Rührei, Spiegelei oder French Toast wird in der Küche auf Wunsch frisch zubereitet. Smoothies, Müslies und feine Joghurtkreationen runden das Angebot ab. Diesen Luxus haben wir uns an allen Seetagen und an den Tagen an denen kein Landgang am frühen Morgen anstand, gegönnt. Ein entspannter Tagesbeginn bei einem Latte Macchiato, viel Zeit zum Reden und Genießen... Für Vanessa und mich war das wunderbar.

Von diesem "Eis" aus hat man den besten Ausblick auf und in die Arena der Mein Schiff 5, in dieser Arena finden ganz viele Sportangebote statt. Spinning Biker haben sich dort jeden Morgen unter Aufssicht eines Drill Commanders (anders kann ich diesen Antreiber 😉 auf dem Zweirad nicht nennen) fast 1,5 Stunden redlich bemüht ins Schwitzen zu kommen... Und das sind die Teilnehmer tatsächlich. Aber so konnten die Sporttreibenden natürlich auch das ein oder andere leckere Dessert ohne Reue zu sich nehmen. Obwohl ich zugeben muss, auch ohne Fahrrad fahren auf dem Schiff keine Reue beim Schlemmen der leckeren Desserts oder Eiskreationen gehabt zu haben.

Ein ganz wichtiger Hinweis an alle Männer die vorhaben ihre Frauen auf eine Kreuzfahrt zu begleiten. In der Arena werden Samstags wichtige Bundesliga Spiele und an anderen Tagen ebenfalls wichtige Sportereignisse live übertragen. Dazu gibt es dann auch ein frisch gezapftes Bierchen, aber das nur am Rande bemerkt, das wird ja keinen Mann interessieren 😆.

Unser erster Stop: Der Hafen von Limassol auf Zypern. Da Istanbul nicht mehr von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird, zumindest wie ich weiß von keiner deutschen Reederei mehr, ist man mit der Mein Schiff auf diesen Ort als Alternative ausgewichen.

Die Promenade ist recht neu und sehr schön angelegt, auch die Altstadt ist sehr gemütlich und übersichtlich fußläufig zu erkunden. In Limassol hatten wir keinen Ausflug gebucht und haben den Ort selber erkundet.


Vanessa findet auf Anhieb immer etwas, was sich zu probieren lohnt. In diesem Fall ein wirklich köstliches Bio Erdbeer Eis das mit ungespritzen Bio Blüten verziert war. Sehr lecker, ja ich durfte probieren und sehr Instagram Like, wie sie mir versichert hat... Was auch immer das zu bedeuten hat, ich glaube dafür bin ich zu "oldschool".

Wo es alte Steine und Museen gibt, da kann ich nicht weit sein. Ich habe die für meine Mitmenschen unangenehme Eigenschaft im Urlaub in sämtliche Museen, Kirchen und Ausstellungen zu laufen derer ich habhaft werden kann... Mein Mann versteht nie warum ich auf alte Steine und alten "Pröll" (O-Ton mein lieber Jürgen) stehe. Auch Vanessa musste da durch und mit mir die Burg in der Altstadt von Limassol besichtigen. Die ist ca. im 12. Jahrhundert entstanden und der Legende nach soll Richard Löwenherz dort seine geliebte Berengaria in der Kapelle der Burg geheiratet haben. Ein hübsches kleines Museum mit Artefakten seit den 4. Jahrhundert verschaffen einen interessante Einblick auf die Kultur Zyperns. Für 4,50 Euro Eintritt lohnt sich der Besuch.

Und da sind wir schon über den Hafen von Piräus, der unser nächster Stop war, im alten Athen gelandet. Wir hatten das Glück den ersten Ausflug der am Morgen angeboten wurde, gebucht zu haben. So waren wir recht früh auf der Akropolis und der große Touristenansturm kam zur Mittagszeit, als wir unsere Besichtigungstour schon beendet hatten. Die Temperaturen werden zum Mittag hin auch immer heißer, also gerade in den Sommermonaten lieber früh raus... Dann ist es nicht so voll und ihr schmilzt nicht wie Eis in der Sonne. Für so eine Tour empfehle ich euch außerdem genügend Wasser mitzunehmen, denn die alten Griechen haben tatsächlich keinen Kiosk aufgebaut und der Durst kann einen schon beim Erwandern der alten Baudenkmäler quälen.


Für einen kurzen Fotostop ging es dann zum im Jahr 1895 grunderneuerte Panathinaiko Stadium, an diesem Geschichtsträchtigen Ort wurden bereits in der Antike die damals noch viel weniger Sportarten umfassenden Olympischen Spiele ausgetragen.


In einem der ältesten Stadtteile Athens: Der Plaka hatten wir dann Zeit zum Bummeln und Relaxen. Was macht das beste aller Kinder dort natürlich... Eis essen. Diesmal hatte sich Vanessa ein Schokoladen Hörnchen (wieder sehr "Instagramable" geeignet) ausgesucht, das mit Pistazien und Vanilleeis gefüllt war... Das Pistazien Eis war sooo lecker. Ich durfte gnädig einmal kurz probieren... Ich wollte nämlich kein ganzes Eis essen, denn am Abend stand noch etwas "Leckeres" auf dem Schiffs-Programm.

Ein ganz wundervolles Kuchen und Dessert Büffet! Schoko-Torte, Panna Cotta, Schicht Dessert und ein himmlischer Griechischer Joghurt mit Honig und Nüssen; Ich hätte mich reinsetzen können. Da konnte ich mir doch nicht schon in Athen den Bauch vollschlagen, da musste noch Platz für die Kreationen von Ludwig und seinem Patisserie Team bleiben.



Darauf hatten wir uns im Verlauf der Reise eigentlich am meisten gefreut: Die Insel Mykonos. Vanessa und ich konnten es kaum erwarten die Windmühlen und berühmten blauen Türen an den schneeweißen Häusern des malerischen Ortes zu sehen. Aber da hat uns das Wetter einen gehörigen Strich durch unseren Traum-Ausflug gemacht. Der Kapitän hat 3x versucht zu ankern, was bei dem starken Seegang wohl sehr heikel war und da die Mein Schiff 5 zu groß war um im Hafen Platz zu finden, sollte getendert werden. Das heißt, kleine Schiffe kommen an die Seite des jeweiligen Kreuzfahrtschiffes und holen die Landgänger an Bord um sie Auszuschiffen. Das war bei diesem Seegang leider nicht möglich, 1 - 1,5 Meter hohe Wellen machten das Risiko zum Tendern einfach viel zu groß und Kapitän Anastasiou traf die schwere Entscheidung an Mykonos hinter uns zu lassen und ruhigere Gewässer aufzusuchen. Auf dem Bild könnt ihr die Windmühlen in der Ferne sehen... Mehr haben wir leider an diesem Tag auch nicht davon zu sehen bekommen.
Der Kapitän hat sich aber redlich bemüht uns an diesem Tag doch noch ein Highlight zu bieten und ist stattdessen mit uns durch die Caldera von Santorini gefahren. Wirklich wunderschön und ein großartiges Erlebnis, aber ich müsste Lügen. Wir wären viel lieber durch Mykonos-Stadt geschlendert und hätten Hippie Mode und Accessoires geshoppt.

Deshalb haben wir uns am Abend erst einmal einen Zuckerwatte-Champagner Cocktail in der Diamant Bar gegönnt. Den musste ich meiner armen Vanessa einfach spendieren, die Trauer Mykonos nicht gesehen zu haben, war einfach zu groß für mein armes Kind... Aber mit diesen leckeren Cocktails konnte man sich den Abend wirklich "schön trinken" 😉.

War natürlich nur ein Spässchen von mir, ihr Lieben. An diesem Abend waren wir später nämlich vom General Manager des Schiffes, Herrn Süss zu einem Essen ins Schmankerl, einem Alpenländischen Spezialitäten Restaurant, eingeladen. Dort gibt es deftige österreichische Küche vom Feinsten.... Und ganz viele tolle Infos zu der Mein Schiff, der Besatzung, dem Leben an Bord obendrauf. Das Original Wiener Kalbsschnitzel war ein Träumchen und für den Kaiserschmarren ist die Mein Schiff berühmt! Das kann ich wirklich bestätigen, besseren habe ich bislang auf keiner Alm in den Bergen essen können. Ein toller Abend mit Alpenländischen Spezialitäten die man mit dem einmaligen Blick aufs offene Meer genießen durfte. Vielleicht interessieren euch an dieser Stelle mal ein paar Infos zu den Mengen an Lebensmitteln die auf so einer Kreuzfahrt wie der unseren in 12 Tagen verarbeitet werden:

38.000 Eier
1800 Liter Sahne
6 Tonnen Kartoffeln
2 Tonnen Butter
10,8 Tonnen Fleisch
7 Tonnen Weizenmehl
2800kg Reis... Der meiste Teil davon wird allerdings von den zum großen Teil asiatischen Crew Mitgliedern während der Fahrt verputzt, ohne den Reis würde es zur Meuterei kommen, wie uns versichert wurde.

Dann war es endlich so weit: Am zweiten Seetag in Folge, ich gestehe es ehrlich, mir wurde es schon ein wenig langweilig, ich brauche halt immer Action für meine Hände 😂. War ich zum Apfelstudel Workshop eingeladen! Was sagt ihr als erstes Mal zu meiner neuen Schürze? Die hat Vanessa für mich vor dem Urlaub noch ganz frisch bedrucken lassen... So lieb von ihr!
Das Rezept für den Apfelstrudel mit vielen tollen Tipps und Tricks zum perfekten Gelingen verrate ich euch in einem separaten Post nächste Woche, das ist doch Ehrensache!


Als Backblogger hatte ich dann die große Ehre die Pâtisserie Küche des Schiffes besuchen zu dürfen. Eine wirklich nicht alltägliche Gelegenheit einmal hinter die Kulissen einer solchen 24 Stunden in Betrieb gehenden Backstube zu schauen. Es war faszinierend zu sehen wir sauber, strukturiert und akribisch dort gearbeitet wird, am liebsten hätte ich mich selber an den Backofen gestellt und mit gemacht. Hochprofessionelle Edelstahl Einrichtungen, Maschinen, Kühlhäuser und vorallem Backöfen die jedes Herz eines Backverrückten höher schlagen lassen.

Natürlich muss jede Dessert Kreation die die Küche verlässt ausprobiert und getestet werden, da sitzt jeder Creme und Fruchttropfen auf dem vorgezeichneten Platz. Perfektion in jeder Hinsicht!

So eine Ausrollmaschine würde sich auch ganz wunderbar in meiner Küche machen... Wenn die nur ein paar Quadratmeter größer wäre.

Was mir direkt aufgefallen ist, in der Schiffs Pâtisserie werden richtig hochwertige Produkte benutzt. Meinem Adlerauge ist die Callebaut und Valrhona Schokolade natürlich nicht entgangen, am liebsten hätte ich mir die "kleinen" Dosen in der Schürzentasche in die Kabine geschmuggelt. Denn das sind auch meine Lieblingsschokoladen mit denen das Arbeiten und Essen am meisten Spaß macht... Leider sind sie auch am teuersten. 

Für den Nachmittags- Kaffeeklatsch im Anckelmannsplatz Buffet Restaurant wurden hier leckere Streuselkuchen gebacken, ich wünschte ich könnte euch den herrlichen Duft in diesem Post präsentieren... Leider geht das nicht. Ich kann nur sagen, super leckeren mit einem Klecks frischer Sahne und einer Kugel Vanille Eis, ein Hochgenuss!

Wer träumt von uns Hobby-Bäckern nicht von so einem Profi-Equipment ?! Mit der Küchenmaschine könnte ich Teig für etliche Wunderkuchen Böden auf einmal schlagen...

Und wenn ich nur daran denke wieviel Baisers und Macarons ich in diesem Ofen backen könnte 😍.

Sämtliches Brot und Brötchen für alle Restaurants auf dem Schiff werden täglich frisch gebacken! Backmischungen finden dabei keine Verwendung. Ich kann nur sagen, für uns Brotliebhaber, die wir Deutschen ja nun mal sind, ist das das Paradies. Ich habe in der ganzen Zeit nicht eine Scheibe Brot oder Brötchen probiert die mir nicht geschmeckt hätte. Alles super frisch und knackig.


Die Berliner habe ich allerdings nicht auf dem Büffet gesehen... Ich glaube die waren für die Mannschaft bestimmt.

Da ist er nun, der liebe Ludwig und ich. Ludwig ist ein junger und sehr kompetenter Konditor den die Liebe in diesem Jahr auf die hohe See verschlagen hat. Da er seine Freundin Magdalena (die an der Rezeption der Mein Schiff 5 arbeitet) nicht alleine über die Weltmeere schippern lassen wollte, hat er die heimische Backstube seines Vaters die am Bodensee liegt, verlassen und backt in dieser modernen Kombüse auf. Ludwig zeichnet sich ebenfalls für die Apfelstrudel Workshops verantwortlich und plant und organisiert auch die Desserts und Schokoladen Buffets auf der Reise.
Viel Verantwortung für einen so jungen Mann, die er aber souverän meistert.
Ach ja, bei Ludwig können auch spezielle Törtchen zur Hochzeit, Geburtstag oder Jahrestag gebacken werden, die können sogar von Daheimgebliebenen auf die Kabinen bestellt werden. Macarons werden auch gebacken, die allerdings nur in der X-Lounge auf dem Buffet liegen... Und leider waren die Macarons am Vortag mit dem Backen dran. So konnte ich das leider nicht selber mit Argusaugen begutachten. Aber eines sage ich euch, sollte ich noch einmal auf der Mein Schiff eine Seereise unternehmen, werde ich nicht ruhen bis ich euch als "Macarons-Experte" davon berichten kann, selbst wenn ich mich an den Macarons Backtagen in die Bordküche schmuggeln muss 😉. 


Ein absolutes Paradies für Schleckermäuler, habe ich euch da zuviel versprochen? 

Der Heimathafen der Mein Schiff 5 ist Valetta auf Malta... Und da ging es als nächstes hin.

Aber erst einmal ein kleiner Mittags Fisch Imbiss im Gosch...
Und am Abend eine wunderschöne Musical Show im Theater, so verfliegen die Urlaubstage im Nu:


Zum Abschluss des ersten Teils meines Reiseberichts lade ich euch erst einmal zu einem Swimming Pool ein. Den habt ihr euch nach dem Lesen auch redlich verdient 😀.
Ich hoffe wir sehen uns zum zweiten und letzten Teil meiner Reise nächste Woche wieder.
Ahoi, ihr Landratten und bis bald, 
eure Marion


* Hierbei handelte es sich um meinen privaten Urlaub, keine Pressereise. Dennoch möchte ich mich herzlich bei Tui Cruises für die Einladung zum Apfelstrudel Workshop und die exklusive Führung durch die Pâtisserie bedanken. Ob, was oder wie ich über diese Extras berichte blieb mir gänzlich selber überlassen.
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